Verfasst von Arne Tietz am 2. Oktober 2009 - 16:13
Wer Tango tanzt, weiß wie man sich fühlt, wenn man ihn tanzt. Er ist sowohl euphorisierend, wie auch beruhigend, entspannend. Man ist voll der höchsten Aufmerksamkeit, und lässt sich doch frei fallend auf die Musik und den Partner ein. Spürt, wie die Musik durch den Körper flutet und sich dieser fast unbewusst inspirieren lässt, zu Schritten, Figuren, Pausen - Momenten der Stille. Alles im Kontakt, in stiller innerer Verbindung miteinander. Kommunikation ohne Worte, Verständnis ohne Fragen. Verbunden zu einem Eins-Sein mit der Musik.
Die Umwelt, der Alltag, die Sorgen und Probleme sind irrelevant, einfach nicht mehr vorhanden. Vielleicht ist dies ein Hauch von dem, was die Budhisten unter Nirvana verstehen. Weiterlesen »