Think and Grow - Personal Development

“The fields of athenry”

Als ich den Song hörte kamen mir Worte ins Bewusstsein, mein Kopf füllte sich mit Gedanken. So setzte ich mich an meinen Rechner und schrieb auf, was mir in den Kopf kam, während ich ihn mir ein weiteres Mal anhörte. Ich weiß nicht, ob es gut oder richtig ist meine Gedanken zu veröffentlichen. Vielleicht lösche ich diesen Eintrag auch wieder. Wie so manches im Leben ist auch dieses hier evtl. nur vorübergehend. Ein Hauch im Atem des Lebens. Morgen atme ich wieder einen neuen Tag.

Hier nun der Song und meine Gedanken....

Es ist dunkel draußen, und das Gras ist nicht wirklich grün. Ich sitze hier, versteckt hinter Wänden, nachdenklich wartend, dass der Regen beginnt. Da höre ich eine Stimme, ein Kind erzählt mir eine Geschichte, mit einer Stimme, die so unschuldig und doch so gefestigt und stark. Es erzählt was einst geschah, als ein Mann inhaftiert wurde da er für sein Kind etwas Korn stahl, damit sie nicht Hunger leiden. Und von seiner Zelle aus spricht er zu seiner Frau Marie, dass sie sich um deren Kind kümmern müsse, da er nun gehen muss, und das nur weil er gegen die Hungersnot etwas tun wollte.

“The fields of athenry”

Ein Song, so schön und doch so traurig. Und nur die Version des Kindes gefiel mir.
Ich denke, sitzend hier, dass alles unwichtig wird in einer Welt, wo es einem Menschen nicht erlaubt ist seinen Hunger und den seines Kindes zu stillen.
Wie kann ich in dieser Welt leben ohne etwas zu tun damit es den Menschen besser geht. Hoffnung alleine reicht oft nicht aus, um die inneren Hürden zu überwinden. Angstvoll versteckt hinter der Erwartung, andere mögen helfen. Doch es ist möglich, wenn nicht sogar heilsamer, es selber in Angriff zu nehmen. Motiviert, mit einem inneren Verlangen und der grenzenlosen Überzeugung es zu schaffen.

Was ist es, was Sie schaffen wollen?
Für wenn oder was könnten Sie eine Motivation und Überzeugung aufbringen, um dieser Welt heute etwas zu geben, was sie morgen besser sein lässt?
Bewusstes Leben bedeutet auch zu sehen und zu hören, was sonst verdrängt oder ignoriert, vielleicht auch einfach nur toleriert wird. Hinzuschauen und zu sehen was und wie es ist, ein schmerzvoller, aber auch freudiger Schritt in die Richtung der Möglichkeit, das zu ändern was zu ändern einem möglich ist. Es ist ohne Belang etwas ändern zu wollen, was einzig auf der Oberfläche des Lebens ein kleinen Kratzer in den Lack der eigenen Ansichten ritzt, wenn tief darunter die wahren Prozesse Ihren Weg steuern, tief unten, wo Ihr wahres Selbst darauf wartet aus dem komplizierten Räderwerk des Alltags hinaus zu einer Leichtigkeit Ihres Lebens gebracht zu werden.
Dazu kann es auch nötig sein manches loszulassen was Sie festhalten, weil es Ihnen eine vermeintliche Sicherheit gibt, vielleicht auch das, was Sie als “Bekannte” oder auch “Freunde” sahen. Sich von Energiesaugern zu trennen bedeutet  im Ende eine Freiheit, die neue Menschen in Ihr Leben bringt, Menschen, die Ihnen Energie geben. “Freunde” sind Menschen, die nicht fragen, sondern helfen, nicht reden, sondern zuhören, auch wenn sie Ihre Geschichte zum 50. Mal erzählen, es ist Ihre Geschichte. Freunde rufen Sie an nur um Sie anzurufen. Weil es Sie gibt. Einen Freund kann man anrufen, mitten in der Nacht, denn Sie wissen, er hört Ihnen zu, genauso wie Sie ihm/ihr zuhören, wenn sie/er anruft.
Es ist schön Freunde zu haben.
Bewusst leben, denken, sich entwickeln und wachsen.
In den Spiegel zu schauen und zu fühlen “Es ist schön, dass es mich gibt.”
Morgens am Tisch sitzen und frühstücken zu können.
Abends in einem Bett zum Schlafen zu liegen.
Gesundheit für sich und die Familie, und für alle Menschen der Welt.
Essen, trinken, schlafen, lieben zu können und geliebt zu werden.

Was gibt es schöneres, was gibt es wichtigeres auf dieser Welt.