Omarchy, die gehypte Linux Distribution, ein Anfang ist gemacht

Was viele noch nicht verstanden haben, ist, dass es bei "Omarchy" nicht um Linux geht.
 
Das Paket was man erhält, bestehend aus Linux, AI, Skills, Tile Management, Plugins, Themes, ..., ist nur der Kern einer Infrastruktur, eines Frameworks, wo alle Teile harmonisch miteinander verbunden sind.
David Heinemeier Hansson (DHH) hat dann da was größeres draus gemacht, und baut weitere Schichten darauf auf.
 
Mit entsprechendem Branding, Merchandising, Sponsoring, ...
 
Seine Zukunftsvision kann ich nachvollziehen.
Dass man dem Computer sagt, was und wie man sein System haben will, welche Aufgaben dieser erledigen soll, welche Informationen einholen, ...
Das ist die Zukunft.
 
Und das DHH es alleine vibe-coded hat, mag für den Anfang gelten. Mittlerweile hat er einige Entwickler unter das "Omarchy" Dach gebracht, die sich um Teile von Omarchy kümmern.
U.a. den Entwickler von Quickshell.
 
Auch den mittlerweile 20 Millionen Dollar umfassenden Spendenbetrag wird er nicht nur für Donuts ausgeben.
Offensichtlich sehen auch DigitalOcean und andere eine Zukunft für das, wofür "Omarchy" steht.
 
Omarchy ist die erste (!) Distro, die ich ausprobiert habe, wo ich es nicht abwarten konnte, sie zu installieren. Wo ich ein Gefühl des Vertrauens hatte.
Ich habe sogar direkt ein Dualboot mit Windows gemacht.
Ok, ich habe Platz frei gemacht mit dem Partitionstool von Windows. Der Installer hat dann alles andere gemacht.
 
Und es lief. Und läuft immer noch.
 
Gab es mal Probleme, habe ich Gespräche mit ChatGPT geführt, was mich durch die einzelnen Schritte führte oder - nach Absprache mit mir (!) - es einfach selber machte.
So habe ich(?) die Dauer der Anzeige des Lock Screens geändert (meine Apple Bluetooth Tastatur verband sich nicht schnell genug), indem ChatGPT einfach ein Plugin dafür zusammengestellt hat und die entsprechenden Configs änderte.
Und es hat mir dabei geholfen, dass ich nicht bei jedem Wechsel des OS (Omarchy <-> Windows), meine Tastatur neu koppeln muss. Ich brauchte "nur" den Kopplungs-Schlüssel aus der Registry von Windows kopieren und bei Omarchy in die Config schreiben. Und das vom Terminal von Omarchy aus.
 
Das liegt nicht mal eine Woche zurück und ich habe das Gefühl, dass es schon ewig auf meinem alten Lenovo MIIX 2 11 drauf ist.
Es ist sehr performant. Fühlt sich fluffig an.
 
Früher war alles viel zu frickelig, unsteht, instabil mit den anderen von mir getesteten Distros.
 
Jetzt kann ich endlich vertrauensvoll ein Linux im Dauerbetrieb testen.

Warum ich mich impfen ließ

Die Entscheidung zur Impfung war eine Abwägung von Vermutungen ("Ich hatte doch noch nie eine Grippe.", "Mein Immunsystem ist stark genug.") und wissenschaftlichen, heisst medizinischen und statistischen Erkenntnissen und das Extrahieren von entscheidungsrelevanten Informationen aus diesen.
 
Die objektiven, wissenschaftlichen, statistischen Ergebnisse waren ganz klar.
 
Aber dennoch war da diese Unsicherheit. Und diese war rein subjektiv, psychologisch begründet.
 
Eine Statistik sagt nichts über die einzelne Person aus, nur über eine Gruppe.
 
Ich weiß nicht, ob mich Corona erwischen wird (oder schon erwischt hat) oder nicht (auch wenn davon auszugehen ist, dass niemand uninfiziert bleibt, aber das war damals zur Zeit meiner Impfung noch nicht so klar wie heute). Es gibt keine Sicherheit diesbezüglich. Nur Vermutungen.
 
Aber es gibt eine bestimmte Sicherheit, die vorhanden ist. Wenn ich mich impfen lasse, dann weiß ich innerhalb weniger Tage, ob ich diese "überlebe". Die statistische Lage zeigte klar, dass ich "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" es überlebe. Und dann habe ich es hinter mir. Kann mir dann sicher sein, dass ich nicht ins Krankenhaus komme, und falls doch, dann mit geringerer Wahrscheinlichkeit auf die Intensiv, und falls doch, dann mit geringerer Wahrscheinlichkeit sterbe.
 
Die Wahrscheinlichkeit, mich mit Corona anzustecken und daran zu sterben, überhaupt ernste Symptome zu kriegen, liegt da weitaus höher. Auch wenn es mir bekannte Menschen gibt, die nur geringe Symptome hatten.
 
Die Experten sind sich ja immer noch nicht sicher, warum es manche so hart und andere nur mit milden Symptomen trifft. Es gibt Kriterien, wie Alter, Vorerkrankungen, Lebensstil, Ernährung, und so weiter. Aber wenn "ein Kerl wie ein Baum", mittleren Alters, auf der Intensiv landet, dann haben die Mediziner ein Fragezeichen im Gesicht.
 
Es ist nunmal ein Spiel mit den Wahrscheinlichkeiten. Und was Menschen überhaupt nicht gut können, ist das Verstehen von statistischen Aussagen, und was diese und die Wahrscheinlichkeiten bedeuten.
 
Ich hatte auf der Uni genug Statistik, und dennoch war meine Entscheidung zur Impfung ein innerer Kampf.
 
Mein Wissen aus der Uni und meine Erfahrungen haben mir geholfen, zu erkennen, dass eine Impfung die bessere Entscheidung ist.
 
Und ehrlich gesagt, bin ich immer noch nicht sicher, ob die Impfung notwendig war oder nicht, oder ob sie schädlich war/ist oder nicht. Aber das ist ein rein subjektives, psychologisches Phänomen. Objektiv ist es völlig klar.
 
"Kognitive Dissonanz" ist es, was hinter meiner postimpfalen Unsicherheit steckt ;-)
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